Wer möchte schon die vierzehnte Halskette, ein Buch für den Schrank oder das elfte Puzzle schenken? Ein Ausweg können Dinge sein, die sich verbrauchen.
Eine interessante Geschenkidee hat das
Hilfswerk HEKS auf die Beine gestellt. Man schenkt zum Beispiel eine Kuh, Mangrovensetzlinge oder ein Spinnrad.
Das „Geschenk“ verhilft jemandem in einem Entwicklungsland zur Selbsthilfe. Der von uns Beschenkte erhält eine Urkunde.
Indem wir schenken, geben wir ja eine Botschaft. „Du bist mir wertvoll“ … oder „ich habe an dich gedacht“. Im „anderen Advent“ wurde mal die Anregung gegeben, zu Weihnachten Briefe zu schreiben, in denen wir unseren Lieben ihre Bedeutung für uns bewusst in Worte fassen. Etwas anstrengend?
Auch die sinnvollsten Geschenkideen haben gemeinsam, dass ich etwas tue. Die berühmtesten Geschenke der Bibel sind vermutlich Gold, Weihrauch und Myrrhe. Doch sie treten hinter Jesu Geburt zurück. Weihnachten lädt dazu ein, mich beschenken zu lassen. Wir bräuchten eigentlich nichts zu tun, denn Gott kommt in Jesus zu uns. Das könnte unser weihnachtliches Schenken doch entspannen.
Gute Gedanken im Advent
wünscht Ihnen Ihre Pfarrerin
Gabriele Weiss