Monatsgedanken März

Oekumenische Kampagne 2017<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>oeme.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>281</div><div class='bid' style='display:none;'>2586</div><div class='usr' style='display:none;'>121</div>

Geld gewonnen - Land zerronnen
Zur ökumenischen Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer führen wir am 5. März um 10 Uhr in der Kirche Scherzingen einen Familiengottesdienst durch.

Das Land soll dem Leben dienen und nicht dem Profit. Dafür setzen sich die Partnerorganisationen von Brot für alle / Fastenopfer und Aktivisten und Bäuerinnen in Ländern im Süden mit viel Engagement ein. Wir in Scherzingen möchten diese Aktion mit Informationen und Spenden unterstützen.
Rund die Hälfte aller Produkte in unseren Supermärkten enthalten Palmöl. Indonesien ist für die Schweiz einer der wichtigsten Lieferanten von Palmöl. Für die Ölpalmplantagen wurden Millionen von Hektaren Regenwald gerodet. Viele Menschen sind davon betroffen, weil sie vom Land vertrieben worden sind. In Workshops für die Gemeinschaften der Vertriebenen lernen Menschen in Indonesien ihre Rechte kennen und wie sie sich über ihre Möglichkeiten, sich zu wehren, austauschen können. Lokale, regionale und globale Vernetzung von Menschen und Organisationen, die sich gegen das Land-Grabbing, den Land-raub, und den Ausbau der Ölpalmplantagen und die Zerstörung der Regenwälder einset-zen, sind wichtig, dass Kleinbauern wieder von ihren kleinen Äckern leben können. Auf diesen kleinen Äckern produzieren sie ihr eigenes Gemüse und wenn es geht darüber hin-aus zum Verkauf auf dem lokalen Markt. So kommen sie zu einer ausgewogenen Ernäh-rung und darüber zu Geld für die Schule der Kinder. Und unsere Bauern wären froh, wenn statt des Palmöls ihr etwas teureres Rapsöl verwendet würde.
Pfr. F. Marti

Der Brot für alle Kalender, der Sie durch die Fastenzeit vom 1. März bis Ostern am 17. April begleitet, kann gratis im Kirchgemeindehaus und in der Kirche bezogen werden.

Autor: Andreas Bertram-Weiss     Bereitgestellt: 28.02.2017